Sozialprojekte 2019 im Überblick


Projekt 1: Brasilien - Aufforstungsprojekt Mata Atlântica-Tropenwald


Der Mata Atlântica-Tropenwald gilt als eines der artenreichsten Ökosysteme unserer Erde. Immer noch werden neue Arten entdeckt. Er zog sich einst auf vielen Millionen Hektar die brasilianische Küste entlang. Doch heute leben fast zwei Drittel der Bevölkerung im Verbreitungsgebiet dieses Regenwaldes. Schätzungen besagen, dass dadurch nur noch zwischen sieben und zwölf Prozent intakt sind. Diese verbleibenden Flächen existieren oft als isolierte Waldinseln und sind viel zu klein und zu weit voneinander entfernt, um der immensen Artenfülle an Tieren und Pflanzen ausreichend Lebensraum zu bieten. Zusätzlich schreitet die Zerstörung durch uns Menschen wegen des Bedarfs an Rohstoffen und Lebensraum weiter unaufhörlich voran.

Der Verein AMAP setzt sich für den Schutz dieses Naturjuwels ein. Im Aktionsgebiet von AMAP hat durch den naturnahen Kakaoanbau noch relativ viel an Waldrelikten überlebt. Doch ein sich veränderndes Klima und zunehmender Bevölkerungsdruck verursachen auch hier dringenden Handlungsbedarf.

Viele Tierarten sind bedroht. Unter anderem kommen die Goldkopflöwenäffchen weltweit nur hier an der Küste Bahias vor und sind als stark gefährdet eingestuft. Im Aktionsgebiet von AMAP leben verschiedene Familienverbände, die seit vielen Jahren von Biologen und anderen Experten beobachtet und erforscht werden. Dieses Wissen dient nun zur Umsetzung konkreter Maßnahmen zum Schutz des Lebensraums der Äffchen. Mit Leonardo de Carvalho Oliveira führt einer der weltweit leitenden Wissenschaftler das Team in Brasilien an.  An der Spitze des Teams von AMAP vor Ort steht Jiomario ‚Bila‘ dos Santos Souza. Er erforscht seit 20 Jahren die Familienverbände der Goldkopflöwenäffchen im AMAP-Aktionsgebiet und sieht durch die Arbeit von AMAP eine Hoffnung für die Sicherung deren Lebensraums.

Als Botschafter konnte das Projekt den renommierten Greenpeace-Fotografen Markus Mauthe gewinnen, der auch den Kontakt mit GAIA herstellen konnte. Mit einem Teil der Verkaufserlöse ist die weitere Aufforstung des Regenwaldes in diesem Gebiet geplant.

Allgemein ist es Ziel des Vereins, als international tätige ökologische Organisation den Erhalt und die Ausweitung des Mata Atlântica-Regenwaldes als Verbund von Wildnisschutzgebieten (Brasilien) zu fördern und sich damit für internationalen Umweltschutz einzusetzen.

Weitere Infos zum Projekt: www.amap-brazil.org


Projekt 2: Äthiopien - OMO Child - Hilfe für Mingi-Kinder

Bildnachweis: Copyright Verein OMO Child Äthiopien

Bei manchen Stämmen in Äthiopien werden Kinder aufgrund von "Besonderheiten" als „Mingi“ erklärt und getötet. Folgende Kinder sind vom Mingi-Aberglauben betroffen: Kinder, deren Oberzähne sich vor den unteren Zähnen entwickeln oder aus einer Schwangerschaft bzw. Ehe entstanden sind, die von den Stammesältesten nicht abgesegnet wurde. Alle unehelichen Kinder. Kinder, die als Zwillinge geboren wurden.

Sobald eine „Mingi Art“ auf ein Neugeborenes oder Kleinkind trifft, muss dieses Kind sterben und wird im Busch ausgesetzt, wo es verhungert oder verdurstet. Manchmal werden diese Kinder auch ertränkt. Jährlich fallen rund 200-300 Kinder diesem grausamen Aberglauben zum Opfer. Besonders tragisch am Schicksal der Mingi Kinder ist, dass es sich um die Tötung von unschuldigen, kerngesunden Neugeborenen oder Kleinkindern handelt, die teilweise bereits ein Jahr alt sind, bevor sie als Mingi Kinder deklariert und somit zum Tode verurteilt werden Das OMO Child Projekt versucht diese Kinder zu retten indem sie adoptiert werden. Wir sprechen hier aktuell von 300-400 betroffenen Kindern jährlich.

Zum Schutz der Kinder wurde ein Kinderheim aufgebaut, wo aktuell bereits 50 gerettete Kinder betreut werden. Die Betreuung ist dabei konzipiert bis zum Abschluss der Universität. Gleichzeitig wird aktiv in den Stämmen Aufklärungsarbeit betrieben, um den Aberglauben auszurotten. Bei einem von insgesamt drei Stämmen ist dies bereits gelungen.

Der erste Teil der Erlöse aus den GAIA-Verkäufen soll helfen, eine neue und passende Infrastruktur für die betroffenen Kinder zu schaffen. Dies kostet insgesamt € 250.000. Seitens des österreichischen Service-Clubs Round Table wurde von Robert Ebner das Projekt bereits besucht und inzwischen ein eigener Verein gegründet. Ziel ist es die Bauvorhaben zu unterstützen und gleichzeitig Patenschaften für die Kinder zu lukrieren.

Weitere Infos der öst. Unterstützung: www.omokinder.info
Die Seite des äth. Projekts:: www.omochildethiopia.org


Unterstützen Sie unser Projekt und teilen Sie diese Website auf Ihrer Social Media Seite:

#Gaia2017 #GaiaFotokalender #Gaia #GaiaPhotography

Newsletter Anmeldung

addClass to upper element


downbutton - dieses Scipt bitte nicht ändern!

#start

#start

smooth scroll init

facebook pixel Code